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Freitag, 19. März 2021

Möhren aus Hefeteig

Lange ist es her, dass ich mich hier gemeldet habe. Aber heute habe ich mal wieder ein kleines Rezept, passend zur Osterzeit für euch. Schon seit Jahren mache ich für unser Osterbrunch kleine Möhren aus Hefeteig, die nach Belieben gefüllt werden können. Sie kommen immer sehr gut an und sind auch optisch ein kleines Highlight, welches auch in der Bentobox schön zur Geltung kommt.

Rezept

125g Emmer-Vollkornmehl
125g Dinkel-Vollkornmehl

1/2 Würfel Hefe
1 TL Zucker
120 ml lauwarme Milch
50 ml Olivenöl
1 Prise Salz
orange Lebensmittelfarbe
2 Eigelbe

Die Mehlsorten miteinander mischen und eine Kuhle in die Mitte machen. Die Hefe reinbrößeln, den Zucker dazugeben und mit der lauwarmen Milch übergießen. Für rund 15 Minuten stehen lassen, bis sich Blasen bilden. Die restlichen Zutaten (außer Eigelb) dazugeben und alles ordentlich durchkneten. Dann in eine große Schüssel geben, diese mit Klarsichtfolie abdecken und für min. 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Während der Teig geht, können die Backpapierkegel vorbereitet werden. Dazu das Backpapier in Dreiecke schneiden, zu Kegeln formen und entweder oben zusammentackern oder mit einer Büroklammer fixieren.
Den Teig anschließend nochmal durchkneten, ausrollen und in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Die Teigstreifen dann von unten her leicht überlappend um den Backpapierkegel wickeln und auf ein Backblech legen. 
Zum Schluss noch die Eigelbe verquirlen und die Rohlinge damit einstreichen. Für eine kräftigere Farbe kann auch nochmal etwas Lebensmittelfarbe ins Eigelb gerührt werden. Die Brotmöhren nun für 15 Minuten bei 170 Grad Umluft backen. Nach dem Abkühlen können die Backpapierkegel recht einfach entfernt werden.

Wir füllen die Teigmöhren an liebsten mit Frischkäse und garnieren sie mit etwas Petersilie, so sehen sie ihrem gemüsigen Vorbild am ähnlichsten. Lecker schmecken sie aber auch mit süßer Füllung wie Nutella. 
 

Mittwoch, 22. Mai 2019

Minicroissants

Ich bin ja ein großer Fan von Veronika Pachala. Sowohl ihr Blog carrotsforclaire.com, als auch ihre Bücher werden sehr oft von mir zu Rate gezogen, wenn ich ein gesundes und leckeres Rezept suche und bisher wurde ich noch nie enttäuscht. Sowohl mir als auch meinen Kindern schmecken ihre tollen Kreationen sehr gut und so kommt auch immer mal wieder etwas von ihr, entweder komplett nach ihrem Rezept oder aber nach unseren Vorlieben abgewandelt, in unsere Frühstücksboxen. Aktuell ganz oben auf der "das-mag-ich-ganz-ganz-arg-Liste" meines kleinen Mannes sind die Minicroissants aus ihrem Buch "Gesund backen ist liebe" und deshalb möchte ich euch die kleinen Leckerbissen in etwas abgewandelter Form vorstellen.
Ach, und wer ihren Blog noch nicht kennt, sollte auch dort mal unbedingt vorbeischauen. Es lohnt sich wirklich.

Rezept
100g Emmervollkornmehl
50g Buchweizenmehl
1/2 TL gemahlene Vanille
1/2 TL Backpulver
2 EL Kokosblütenzucker
70g Kokosöl (Zimmertemperatur)
150g Joghurt
Salz
Füllung nach Wunsch wie z.B. 
- gehackte Mandeln mit (Kokosblüten-)Zucker-Zimt-Mischung
- Zartbiterschokolade mit gehackten Haselnüssen 
- weiße Schokolade mit gefriergetrocknete Himbeeren
- kleingeschnittener Apfel mit (Kokosblüten-)Zucker-Zimt-Mischung

Für den Teig ganz einfach alle Zutaten miteinander vermischen und zu einem glatten Teig verkneten. Dann, mit Frischhaltefolie bedeckt, für rund eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
Anschließend den Teig in zwei Hälften teilen und jeweils auf einer bemehlten Arbeitsfläche möglichst rund ausrollen. Nun den runden Teig wie eine Pizza in 8 gleichgroße Stücke aufschneiden.
Was die Füllung angeht könnt ihr euch eigentlich nach Herzenslust austoben. Bei uns ganz hoch im Kurs steht eine Füllung aus weißer Schokolade, welche ich auf den Teig rasple, sowie gefriergetrockneten Himbeerstückchen. 
Nach dem "belegen" die Teigstücke von außen her nach innen vorsichtig zu kleinen Croissants aufwickeln und auf ein Backblech setzen. Wer möchte, kann die aufgerollten Croissants dann noch mit ein paar Himbeerstückchen/Nüssen bestreuen und das ganze bei 130° Umluft für 17 Minuten backen.


Knäckebrotkringel

Ich bin kürzlich auf ein tolles Rezept für Knäckebrotkringel gestoßen, welches ich mal wieder etwas abgeändert habe und euch nun vorstellen möchte, da sich die kleinen Kringel super in der Box machen. Ich packe meinen Kids meist noch einen kleinen Dip dazu ein und sie sind zufrieden (zumindest sind die Kringel am Ende des Kiga-Tages immer weg). Auch diese Kringel lassen sich super einfrieren und bei Bedarf einfach kurz im Backofen auftauen ohne wirklich viel an Qualität/Geschmack zu verlieren.

Rezept
75g Emmervollkornmehl
50g Dinkelvollkornmehl
25g Teffmehl
1/2 TL Backpulver
20g Butter
125 ml Milch
Salz


1 Ei
1 EL Wasser 
Körner nach Wunsch (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam etc.)
 
Die Mehlsorten und das Backpulver miteinander vermischen und dann die Butter, Milch und Salz dazugeben und erst mit dem Knethaken für ein paar Minuten durchkneten, bis sich alles gut verbunden hat, dann nochmals mit den Händen zu einem homogenen Teig verkneten. Diesen anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (ca. 0,7 bis 1,0 cm dich). Umso dünner ihr sie macht, umso knuspriger werden sie später beim backen. Mit einem runden Ausstecher oder einem Glas zuerst große Kreise ausstechen und aus diesen wiederum mit einem kleineren runden Ausstecher oder Glas nochmals Kreise ausstechen, so dass ihr Kringel erhaltet. 
Die ausgestochenen Kringel vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit einer Mischung aus 1 Ei und 1 EL Wasser bestreichen. Nun könnt ihr die Körner eurer Wahl noch darauf verteilen und ab damit in den vorgeheitzen Backofen damit. Bei 200 Grad Umluft für 12-15 Minuten backen, bis die Kringel eine schöne braune Farbe haben und nicht mehr weich sind.

Freitag, 1. Februar 2019

Bento-Resteverwertung für Brot

Bei der Gestaltung von Kinderbentos hat man öfters ja mal die oder anderen Reste vom ausstechen der Lebensmittel. Obst kommt bei uns einfach in Mamas Joghurt oder Smoothie, Gemüsereste kann man super in einem Salat unterbringen. Bei Brotresten hat man verschiedene Möglichkeiten: entweder man trocknet sie für Knödel oder Paniermehl, oder man brät sie kleingeschnitten in etwas Butter mit Kräutern und Knoblauch an um leckere Croutons für Suppen und Salate zu erhalten. Auch eine Möglichkeit ist jedoch, daraus wieder Nachschub für die Bentoboxen zu zaubern. Hierzu sammle ich die Brotreste im Gefrierschrank. Getrennt nach "nur Brot" und "Brot mit herzhaftem Belag". Sobald sich genug Brotreste angesammelt haben kann es dann losgehen.

Apfel-Zimt-Brot


Rezept
100g Brotreste
100g Banane
1/2 TL Zimt
50g Apfel

Die Brotreste einfach im Mixer mit der Banane und dem Zimt vermixen bis eine homogene Masse entsteht. Nun den Apfel in kleine Würfel schneiden und unter die Masse rühren. Wer mag, kann auch gerne noch etwas Honig oder andere Süße dazugeben, uns ist es durch die Banane allerdings schon süß genug.
Nun das ganze entweder zu kleinen Bällchen formen oder in Silikonformen geben und, je nach Größe, für 10-15 Minuten bei 180 Grad Umluft backen.


Pizza-Brot


Rezept
100g Brotreste (gerne auch mit Frischkäse/Butter/Wurst/Käse belegt)
2 EL Tomatenmark
1 TL Oregano
Salz
1 Ei
50g Paprika
25g geriebener Käse
3-4 Scheiben Wurst (wir nehmen am liebsten Salami)

Die Brotreste mit dem Tomatenmark, Oregano, Salz und Ei vermixen bis eine homogene Masse entsteht. Die Paprika sowie Wurst kleinschneiden und zusammen mit dem Käse unter die Masse rühren. 
Nun das ganze wieder zu kleinen Bällchen formen oder in Silikonformen geben und, je nach Größe, für 10-15 Minuten bei 180 Grad Umluft backen.

Freitag, 19. Oktober 2018

Süßkartoffel-Bällchen

Hui, ich merke gerade, dass sich in letzter Zeit echt einiges an Rezepten angesammelt hat...Damit ich nichts vergesse nun zu guter Letzt für heute noch ein weiteres Süßkartoffelrezept. Ich finde Raw Bites und Co. ja super, weil sie mit einem Haps im Mund verschwinden (und die lieben Kleinen damit keine Sauerei beim essen machen), sie sich gut einfrieren lassen und bei Bedarf morgens direkt aus dem Gefrierschrank einfach in die Lunchbox gelegt werden können. Nach rund einer Stunde sind sie dann aufgetaut und können vernascht werden. Also habe ich auch für das übrige Süßkartoffelpüree kleine Bällchen getestet, diesmal jedoch gebacken. 

Rezept
120g Süßkartoffelpüree
20g Amaranthpops
25g Buchweizenmehl
1 EL Honig
1/4 TL Zimt
50g sehr klein geschnittener Apfel
nach Wunsch: Zimt-Zucker, gehackte Nüsse 

Alle Zutaten außer dem Apfel gut miteinander verrühren. Am Schluss die Apfelstücke unterrühren und kleine Bällchen formen. Diese können nun, nach Lust und Laune, entweder direkt so gebacken werden oder aber in einer Zimt-Zucker-Mischung oder gehackten Nüssen gewälzt werden. Für 20-25 Minuten (je nach Größe) bei 200 Grad Umluft backen.

Süßkartoffel-Bagels

So, nach all den Kürbisrezepten habe ich nun auch mal wieder etwas anderes für euch. Neben Kürbis steht hier die Süßkartoffel zur Zeit recht hoch im Kurs. Ob als Backofenkartoffel mit Quark und Toppings, Pommes oder Püree, wir lieben das leicht süßliche Gemüse hier sehr. Warum also nicht auch damit mal einen Backversuch starten? Und zufälliger Weise habe ich in einer Facebook-Gruppe dann auch noch ein Grundrezept für Süßkartoffelbrötchen gefunden, dass ich nur noch meinen Vorstellungen entsprechend anpassen musste und tadaaaaa: im Gegensatz zu meinen Donuts ging dieses Rezept recht leicht von der Hand. Die Bagels schmecken sowohl mit süßem, als auch mit herzhaftem Belag sehr gut. 

Rezept
50ml Milch
3 EL Honig
1 EL Thymian 
15g Hefe
150g Dinkelvollkornmehl
50g Emmermehl 
Salz
200g Süßkartoffelpüree
nach Wunsch: Sonnenblumenkerne, Sesam, Kürbiskerne etc. zum bestreuen und ein wenig verquirltes Ei

Die Milch mit dem Honig und dem Thymian kurz aufkochen und abkühlen lassen. Die Milch, sobald sie lauwarm ist, durch ein Sieb gießen um den Thymian zu entfernen. Dann die Hefe hineinbröseln und für 10-15 Minuten stehen lassen, bis sie leichte Blasen wirft. 
Die Mehlsorten mischen, das Salz dazugeben und dann mit der Milch und dem Süßkartoffelpüree verkneten, bis ein glatter Teig entsteht. Sollte der Teig zu klebrig sein, einfach noch etwas Dinkelmehl hinzufügen. Den Teig anschließend in eine Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und an einem warmen Ort min. 1 Stunde gehen lassen. 
Den Teig nun portionieren und zu kleinen Schlangen formen, die in eine Donutform passen. Wer möchte kann die Teigrohlinge nun noch mit Ei bestreichen und nach Wunsch mit Kernen, Samen oder Nüssen bestreuen. Nun nur noch für 20 Minuten bei 180 Grad Umluft backen und genießen.

Kürbisdonuts

Und weiter geht es mit leckeren Kürbisrezepten. Neulich habe ich ein Rezept für Kürbisdonuts gesehen, dieses war allerdings mit ziemlich viel Zucker und enthielt kaum Kürbis. Also habe ich mich in die Küche gestellt und insgesamt 4 oder 5 Versuche gestartet um meine eigenen Kürbisdonuts zu kreieren. Schon beim ersten Versuch schmeckten sie super, allerdings waren sie selbst nach 30 Minuten im Backofen immer noch teigig in der Mitte und außen schon etwas trocken. Die nächste Ladung ging dann irgendwie nicht auf und war platt wie eine Flunder...und so ging es weiter. Es hat mich einige Zeit gekostet, bis ich die (für mich) richtige Mischung gefunden habe und das Ergebnis möchte ich euch nicht vorenthalten. Gesüßt habe ich die Donuts mit Ahornsirup und da sie ohne Ei und Kuhmilch auskommen, sind sie sogar für Veganer geeignet. Sie schmecken pur, aber auch in einer Zucker-Zimt-Mischung gewälzt, in Ahornsirup getunkt oder mit Zartbitterschokolade überzogen sehr lecker. 

Rezept
100g Kürbispüree (ich habe Hokkaido genommen)
150ml Kokosmilch
30g Kokosöl (Zimmertemperatur)
50ml Ahornsirup
125g Dinkelvollkornmehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/2 TL gemahlene Vanille
1 TL Zimt

Das Kürbispüree mit der Kokosmilch, Kokosöl und Ahornsirup gut verrühren. Die trockenen Zutaten mischen und zum flüssigen Teil geben. Nun gut rühren, bis ein leicht zäher Teig entsteht. Diesen in einen Spritzbeutel (ohne Aufsatz) geben und in eine Donutform geben, die Form hierbei ruhig bis fast obenhin befüllen. Man kann den Teig zwar auch in die Form löffeln, aber mit Spritzbeutel geht es wesentlich einfacher und schneller. 
Nun alles ab in den Ofen und bei 180 Grad Umluft für  ca. 25 Minuten backen. 


Montag, 8. Oktober 2018

herzhafte Windbeutel mit Kürbis-Mousse

Bereits im Sommer hatte ich mich schon einmal an herzhaften Windbeuteln versucht. Damals noch mit mäßigem Erfolg, der nicht ganz die Konsistenz von Windbeuteln hatte, aber wenigstens gut geschmeckt hat. Nun wollte ich mal wieder für etwas Abwechslung im Bento sorgen und neben Brot, Pancakes, Waffeln und Muffins mal wieder was anderes einpacken. Da kamen mir dann die Windbeutel wieder in den Sinn und so habe ich am Wochenende die ein oder andere Ladung gebacken, bis ich zufrieden war. Aromatisiert habe ich den Teig mit etwas Thymian und Parmesan und die Füllung ist eine Mousse aus Kürbis, Sahne und Parmesan. Mein Sohn ist zwar nur mäßig begeistert, aber meiner Tochter und mir schmecken sie sehr. Wenn ich euer Interesse geweckt habe und ihr die kleinen Backwerke auch ausprobiert, würde ich mich über eine kurze Rückmeldung sehr freuen. 
Rezept
30g Butter
35ml Milch
35ml Wasser
1/2 TL getrockneter Thymian
Prise Salz
35g Dinkelvollkornmehl
1 Ei (Größe L)
5g Parmesan

100g Kürbispüree
1 Blatt Gelatine
50g Schlagsahne
20g Parmesan
Salz
Pfeffer

Den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 
Die Butter zusammen mit der Milch, Wasser, Salz und Thymian aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, das Mehl in den Topf sieben und unterrühren. Nun den Topf wieder zurück auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze so lange rühren, bis sich am Topfboden eine leichte Mehlschicht gebildet hat. Den Teig anschließend in eine Schüssel geben und für gut 10 Minuten abkühlen lassen. Das Ei verquirlen und in 2 bis 3 Portionen unter den Teig rühren. Hierbei immer erst mehr Ei zur Masse geben, wenn die vorige Portion sich komplett mit dem Teig verbunden hat. Ganz zum Schluss den Parmesan unterheben und den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen geben.
Den Teig etwas größer als eine Walnuss auf ein Backpapier spritzen und in den Backofen schieben. Die Temperatur nun auf 180 Grad reduzieren und die Windbeutel für ca. 25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Gelatine in Wasser einweichen. Anschließend in einem Topf kurz aufkochen, bis sie flüssig wird und unter das Kürbispüree rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und den Parmesan unterrühren. Die Schlagsahne steif schlagen und unter das Kürbispüree heben. Die Masse in den Kühlschrank stellen, bis die Windbeutel komplett abgekühlt sind. Dann in einen Spritzbeutel mit langer dünner Lochtülle füllen und vom Boden her in die Windbeutel spritzen.

Kürbis-Muffins mit Apfel und Walnuss

Ich bin gerade ein wenig im Kürbisfieber (das werdet ihr in nächster Zeit öfter merken) und versuche momentan das leckere Gemüse überall unterzubringen. Meine Donuts wollen aktuell noch nicht ganz so gelingen wie ich es mir vorstelle, aber dafür sind die Muffins um so besser geworden. Zusammen mit saftigem Apfel, knackigen Walnussstückchen und leckerem Zimt kommen sie daher und haben selbst meinen Mann überzeugt (der eigentlich keinen Kürbis mag). In den nächsten Tagen werde ich wohl noch ein Frischkäse-Kürbis-Topping ausprobieren um aus dem kleinen Gebäck Cupcakes für Halloween zu zaubern. Aber probiert es doch einfach selbst, hier das Rezept:
 
Die zur Deko verwendeten gruseligen Foodpicks habe ich von De Bentofabriek.

Rezept
150g gedämpfter Hokkaido-Kürbis 
100 ml Haselnussmilch
100g Dinkelvollkornmehl
25g Emmervollkornmehl 
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/2 TL Zimt
1/2 TL gemahlene Vanille
Prise Salz
1 Ei
25g Kokosöl
25g Kokosblütenzucker
100g kleingeschnittener Apfel 
50g gehackte Walnüsse

Den Kürbis mit der Haselnussmilch fein pürieren.
Die Mehlsorten zusammen mit dem Backpulver, Natron, Salz, Zimt und Vanille vermischen.
Das Ei mit dem Kokosöl gut verrühren und den Zucker dabei langsam einrieseln lassen. Anschließend das Kürbispüree zugeben und gut unterrühren. Nun das Mehlgemisch hinzufügen und alles zu einem homogenen Teig verrühren. Am Ende den Apfel und die Walnüsse zugeben und unterheben. Den Teig in Muffinformen geben und für 20 Minuten bei 180 Grad Umluft backen.

Donnerstag, 20. September 2018

Laugenkastanien

Nachden die Kürbisbrötchen so lecker waren, wollte ich noch mehr herbstliche Sachen für die Bentobox meines kleinen Mannes vorbereiten. Und da meine kleine Tochter so viel Spaß beim aufsammeln von Kastanien hatte, habe ich das zum Anlass genommen kleine Laugengebäcke in Form der kleinen Herbstfrüchte zu machen. Darauf gekommen bin ich, nachdem ich in einer Facebook-Gruppe öfters kleines Laugengebäck gesehen habe. Und wenn es schon in klein geht, warum dann nicht auch in noch kleiner :D
 
Rezept
140g lauwarmes Wasser
12g Hefe
1 EL Kokosblütenzucker
200g Dinkelvollkornmehl
50g Emmervollkornmehl
20g Butter
1 TL Honig
Salz

Natronlösung
1l Wasser
50g Kaisernatron

Die Hefe zusammen mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und für ein paar Minuten stehen lassen, bis sich Blasen bilden. Die Mehlsorten mischen, das Hefegemisch dazugeben und kurz mit dem Knethaken durchkneten. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Hier wieder mindestens 10 Minuten gut durchkneten. Anschließend in eine Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und für 60 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals durchkneten, in 25g Portionen einteilen und diese zu kleinen ovalen Stücken formen. Die Stücke dann nochmals 15-20 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit das Wasser zum kochen bringen, das Natron einrieseln lassen (Vorsicht: schäumt) und dann den Herd ausschalten. Nun die Teiglinge für 30 Sekunden in der Natron-Lösung baden. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen, gut abtropfen lassen und auf ein Backpapier legen. Wenn die Teiglinge dann nach kurzer Zeit abgekühlt sind mit einer Schere in der Mitte durchschneiden (an der Schnittstelle entsteht dann der weiße Teil der Kastanie) und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft für 20 Minuten backen.

Mittwoch, 19. September 2018

Kürbisbrötchen

Auch wenn die noch recht sommerlichen Temperaturen es noch etwas verschleiern ist es nicht von der Hand zu weisen: der Herbst steht vor der Türe. Und neben buntem Laub, welches von den Bäumen fällt, gibt es auch allerlei herbstliche Leckereien. Meine Nummer eins in dieser Jahrzeit: der gute alte Kürbis. Nachdem ich ihn letztes Jahr erfolgreich in Waffeln untergebracht habe, ist mir neulich ein Rezept für Kürbisbrötchen unter die Augen gekommen und da dachte ich sofort, dass muss ich ausprobieren. Leider war mir der Zuckeranteil von rund 15% ein Dorn im Auge, den habe ich dann mal kurzerhand einfach so gut wie gestrichen und dafür lieber mit Gewürzen gearbeitet. Und anstatt einfach nur Brötchen zu formen habe ich den Teig in Silikon-Muffinformen gegeben und der Jahreszeit entsprechende Motive gebacken (die weißen Stellen kommen übrigens vom Mehl, mit dem ich die Sikikonformen eingestäubt habe, damit die Brötchen besser aus den Formen gehen). Hier nun mein überarbeitetes Rezept für Kürbisbrötchen: 

Rezept
375g Hokkaido-Kürbisfleisch
1 Pck. Trockenhefe
1 EL Kokosblütenzucker
400g Dinkelvollkornmehl
100g Emmer-Vollkornmehl
65g Kokosöl
1 Ei
2 TL Gewürzmischung bestehend aus Kardamon, Piment, Nelken, Zimt 
Salz

Das Kürbisfleisch in Wasser (ich hatte rund 200ml) weich kochen. Anschließend vom Kochwasser 50 ml abnehmen und etwas abkühlen lassen (es sollte nur noch lauwarm sein). Die restliche Flüssigkeit abgießen und das Kürbisfleisch pürieren (ich habe es durch die Spätzlespresse gedrückt). 
Die Mehlsorten miteinander mischen und eine Kuhle in die Mitte machen. Dort die Hefe und den Zucker reingeben und mit dem lauwarmen Kürbiswasser übergießen. Für rund 15 Minuten stehen lassen, bis sich Blasen bilden. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig am besten gut 10 Minuten ordentlich durchkneten, bis er nicht mehr klebrig ist. Dann in eine große Schüssel geben, diese mit Klarsichtfolie abdecken und für min. 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. 
Den Teig anschließend auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche nochmals durchkneten und in der gewünschten Größe zu Brötchen formen oder in Muffinformen geben. Ich habe für meine Motiv-Formen ca. 40g pro Brötchen abgewogen. Nun für weitere 30 Minuten gehen lassen und anschließend im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft für 15 Minuten backen.