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Donnerstag, 28. September 2017

Bento mit Grießschnitte

Grießschnitte kenne ich noch aus meiner Kindheit und habe sie da schon geliebt. Und da auch mein kleiner Mann davon nicht genug davon bekommen kann, gab es heute mal wieder Grießschnitte im Frühstücksbento. Um sie allerdings etwas gesünder zu gestalten verwende ich (im Gegensatz zu meiner Mutter früher) Dinkelvollkorngrieß, paniere sie in Erdmandeln oder Haselnüssen und brate sie in Kokosöl an. 
 

Rezept
85g Dinkelvollkorngrieß
330ml Milch oder Nussmilch
1/2 TL Vanillepulver
Prise Salz
2 EL Apfelsüße
2 Eier
gemahlene Erdmandeln oder Nüsse
2 EL Kokosöl

Die Milch zusammen mit der Vanille, Salz und Apfelsüße aufkochen. Dann den Grieß unterrühren und bei kleiner Hitze 10 Minuten quellen lassen. Ein Ei in die noch heiße Masse geben, gut verrühren und die Masse anschließend auf einem mit Backpapier ausgelegtem Brett rund 1cm dick aufstreichen. Sobald die Masse erkaltet ist können die Grießschnitten zugeschnitten oder mit handelsüblichen Plätzchenformen ausgestochen werden.
Dann in einem Teller das zweite Ei verquirlen und die gemahlenen Nüsse in einen weiteren Teller geben. Die Grießschnitten in Ei und Nüsse wälzen und in einer Pfanne mit dem Kokosöl ausbacken.

Mittwoch, 27. September 2017

Bento mit gefüllten Tramezzini-Bällchen und ein Rezept für vegane Kekse

Heute haben sich in unserem Bento kleine Tramezzini-Bällchen im Salat versteckt. Diese waren gefüllt mit Salami und Käse und haben noch ein Gesicht aus Nori bekommen. Ferner gab es eine kleine Snackpaprika, gefüllt mit Frischkäse und Kresse, sowie eine Tomate und Möhrenblumen. Dazu gab es in der 2. Etage Joghurt mit einem Nusstopping sowie diverses Obst. Als kleine Besonderheit gab es diesmal auch noch ein paar leckere Kekse zum Bento. Mein kleiner Mann liebt diese Kekse und ich ehrlich gesagt auch, denn sie sind an für sich recht schnell gemacht und schmecken super lecker. Und da sie ganz ohne Butter, raffinierten Zucker und Weizenmehl auskommen darf mein kleiner Spatz da auch gern öfter zugreifen und ich muss kein schlechtes Gewissen haben. Und meine Schwiegermutti freut sich auch immer wieder, wenn wir diese Kekse gebacken haben, denn da diese vegan sind, kann auch sie hier den ein oder anderen vernaschen.

Immer öfter greife ich beim backen auf Buchweizenmehl zurück. Zum einen weil ich es geschmacklich sehr mag und zum anderen, weil es einfach einige Vorteile gegenüber Weizen oder Dinkel hat. Buchweizen zählt nämlich nicht (wie diverse Getreidearten) zu den Süßgräsern sondern ist ein Knöterichgewächs. Somit ist er frei von Gluten und Weizenlektinen. Buchweizen enthält viele einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die unter anderem in der Lage sind, das als schlecht bezeichnete LDL-Cholesterin zu senken und das sogenannte gute Cholesterin, nämlich den HDL-Wert zu verbessern. Weiterhin schützen mehrfach ungesättigte Fettsäuren vor entzündlichen Erkrankungen. Ferner stecken unzählige Aminosäuren in den kleinen Körnchen, aber auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie z.B. Vitamine A, B, E und K, Folsäure, Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Kuper, um nur einige zu nennen. Hierdurch wird dem Buchweizen nachgesagt, dass er unter anderem bei Bluthochdruck, Diabetes und Krampfadern hilft und sogar bei der Regulierung des Cholesterinspiegels seine Finger im Spiel hat.

So, nun aber genug vom Buchweizen geredet. Hier kommt nun das Rezept für die leckeren, veganen (und gesünderen) Kekse. Und wer weiß, vielleicht schaffen sie es ja dieses Jahr an Weihnachten nicht nur auf unseren Plätzchenteller...
 


Rezept
100g Buchweizenmehl
25g Erdmandelmehl
1/2 TL Vanillepulver 
Prise Salz
50ml Ahornsirup
60g flüssiges Kokosöl


Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren und den Teig für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Anschließend wie gewohnt ausrollen und Plätzchen ausstechen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für 8-10 Minuten backen.

Donnerstag, 26. Januar 2017

exotischer Kokosschmarrn

Neulich hatte ich mal wieder Lust auf was Neues zum Frühstück und da mein kleiner Mann zur Zeit sehr auf Ananas und Kaiserschmarrn steht, habe ich ein wenig hin und her überlegt und habe dann einfach mal drauf los gelegt. Heraus gekommen ist ein, wie ich finde, sehr leckerer exotischer Kokosschmarrn, den ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Rezept
¼ Ananas
½ Mango
1 EL Kokosöl
1 EL Kokosblütensirup
2 Eier
1 Prise Salz
2 EL Kokosblütenzucker
50g Kokoscreme
125ml Kokoswasser
25g Erdmandelmehl
75g Buchweizenmehl
1 TL Backpulver
1 Msp Vanillepulver
2-3 EL Kokosflocken

Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Die Eigelbe zusammen mit dem Kokosblütenzucker schaumig schlagen und anschließend die Kokoscreme und das Kokoswasser unterrühren. Dann die trockenen Zutaten (bis auf die Kokosflocken) dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Zum Schluss das Eiweiß vorsichtig unterheben.
Die Ananas sowie die Mango schälen und in Würfel schneiden. Das Kokosöl bei mittlerer Hitze in einer Pfanne erhitzen und die Fruchtwürfel zusammen mit dem Kokosblütensirup leicht karamellisieren lassen. Nun die Teigmasse in die Pfanne geben und anbraten bis die Unterseite leicht gebräunt ist. Dann den Schmarrn (eventuell mit Hilfe eines Tellers) wenden und auch von dieser Seite ein paar Minuten anbraten. Anschließend den Schmarrn mit dem Pfannenwender zerrupfen und auf einem Teller anrichten. Mit den Kokosflocken garnieren und genießen. Wer es gerne süßer mag, kann natürlich gerne auch noch etwas Puderzucker über den fertigen Schmarrn geben.

Freitag, 20. Mai 2016

Waffeln mit frischen Beeren

Waffeln sind einfach super. Egal ob süß oder herzhaft, sie sind meistens schnell gemacht und kleine Kinder lieben sie. Und da ich mich für meinen Sohn bei der Beikosteinführung für die breifreie Variante entschieden habe gibt es auch oft Waffeln zum Frühstück, da er diese sehr gut alleine essen kann. Natürlich verzichte ich – wie immer wenn er mitisst – auf jegliche Zugabe von Süßungsmitteln, weshalb lange einfach nur Mesquitepulver für eine leicht süßliche Note herhalten musste. Dann befand sich Anfang April jedoch Erdmandelmehl in meiner Healthy Box von Foodist und wurde sofort in das Rezept integriert.
Erdmandeln hatte ich als Flocken bereits in meinem Küchenschrank stehen und häufig ins Müsli oder den Joghurt gemischt. Sie haben einen sehr hohen Ballaststoffanteil von 26 % (davon 14 % nicht lösliche und 12 % lösliche Ballaststoffe). Diese Ballaststoffe sind für den Darm sehr wichtig, da sie die Verdauung anregen und helfen toxische Rückstände zu binden und auszuscheiden. Dadurch, dass die Erdmandeln im Magen aufquellen, sättigen sie gut und sind darüber hinaus ein super Energiespender.
Erdmandeln enthalten ferner leicht verdauliches pflanzliches Eiweiß, viele Mineralstoffe (Natrium, Kalium Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen), ungesättigte Fettsäuren und die Vitamine C, E und H. Dazu kommen Enzyme, Phytohormone, Biotin, und Rutin, welches die Blutgefäße stabilisiert und Gewebe, Organe und Zellen ähnlich effektiv wie Vitamin E vor freien Radikalen schützt. Bereits 30g Erdmandeln reichen aus, um den Körper mit allen essentiellen Nährstoffen zu versorgen.
Ach ja, und das Beste: da die Erdmandel ein Wurzelgemüse ist und keine Nuss im eigentlichen Sinn ist sie auch für Nussallergiker bestens geeignet und kann als Mandelersatz eingesetzt werden.

Rezept
80g Dinkel-Vollkornmehl
40g Erdmandelmehl
30g Teffmehl
1 EL Mesquitepulver
1 TL Backpulver
2 Eier
150 ml Haselnussmilch
1 EL Haselnussmus
2 EL flüssiges Kokosöl

Die Mehlsorten mit dem Mesquitepulver sowie dem Backpulver vermischen und anschließend die Eier, Haselnussmilch, Haselnussmus und Kokosöl dazugeben. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und im vorgeheizten Waffeleisen ausbacken. Sollte das Waffeleisen nicht beschichtet sein einfach mit etwas Kokosöl einfetten.
Dazu passt jegliche Art von Kompott oder auch frische Früchte. Wir haben uns hier leckere Erdbeeren vom Markt, gemischt mit Heidelbeeren und Himbeeren aus dem Supermarkt, dazu schmecken lassen.