Startseite

Posts mit dem Label herzhafte Snacks werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label herzhafte Snacks werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 19. März 2021

Möhren aus Hefeteig

Lange ist es her, dass ich mich hier gemeldet habe. Aber heute habe ich mal wieder ein kleines Rezept, passend zur Osterzeit für euch. Schon seit Jahren mache ich für unser Osterbrunch kleine Möhren aus Hefeteig, die nach Belieben gefüllt werden können. Sie kommen immer sehr gut an und sind auch optisch ein kleines Highlight, welches auch in der Bentobox schön zur Geltung kommt.

Rezept

125g Emmer-Vollkornmehl
125g Dinkel-Vollkornmehl

1/2 Würfel Hefe
1 TL Zucker
120 ml lauwarme Milch
50 ml Olivenöl
1 Prise Salz
orange Lebensmittelfarbe
2 Eigelbe

Die Mehlsorten miteinander mischen und eine Kuhle in die Mitte machen. Die Hefe reinbrößeln, den Zucker dazugeben und mit der lauwarmen Milch übergießen. Für rund 15 Minuten stehen lassen, bis sich Blasen bilden. Die restlichen Zutaten (außer Eigelb) dazugeben und alles ordentlich durchkneten. Dann in eine große Schüssel geben, diese mit Klarsichtfolie abdecken und für min. 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Während der Teig geht, können die Backpapierkegel vorbereitet werden. Dazu das Backpapier in Dreiecke schneiden, zu Kegeln formen und entweder oben zusammentackern oder mit einer Büroklammer fixieren.
Den Teig anschließend nochmal durchkneten, ausrollen und in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Die Teigstreifen dann von unten her leicht überlappend um den Backpapierkegel wickeln und auf ein Backblech legen. 
Zum Schluss noch die Eigelbe verquirlen und die Rohlinge damit einstreichen. Für eine kräftigere Farbe kann auch nochmal etwas Lebensmittelfarbe ins Eigelb gerührt werden. Die Brotmöhren nun für 15 Minuten bei 170 Grad Umluft backen. Nach dem Abkühlen können die Backpapierkegel recht einfach entfernt werden.

Wir füllen die Teigmöhren an liebsten mit Frischkäse und garnieren sie mit etwas Petersilie, so sehen sie ihrem gemüsigen Vorbild am ähnlichsten. Lecker schmecken sie aber auch mit süßer Füllung wie Nutella. 
 

Mittwoch, 22. Mai 2019

Böreks mit Feta, Spinat und Sesam

Nach den vielen brotähnlichen oder aber eher süßen Rezpten nun mal wieder etwas lecker herzhaftes für euch. Wir lieben diese kleinen Böreks (können natürlich auch in groß gemacht werden) und sie sind an sich auch wirklich schnell gemacht. Außerdem schmecken sie auch kalt noch super lecker und lassen sich daher super für die Bentobox vorbereiten. Filoteig findet man zwischenzeitlich ja auch in einigen größeren Läden (meist beim frischen Blätterteig/Pizzateig).



Rezept
200g Feta
400g Babyspinat
1 Ei
Salz und Pfeffer
6 Blätter (rechteckiger) Filoteig 
1 Eigelb
Sesam (ich nehme gerne weißen und schwarzen)

Den Spinat in der Küchenmaschine etwas zerkleinern, den Feta dazu bröseln und mit dem Ei vermischen. Die Mischung mit Salz und Pfeffer würzen. 
Nun die Filoteigblätter der breite nach auf die Arbeitsfläche legen und in ca. 7-10 cm breite Streifen schneiden, je nachdem wie groß ihr die Böreks haben wollt. Den unteren Teil mit der Feta-Spinat-Mischung belegen, dabei rechts und links etwas Rand lassen. Den unbelegten Teil des Teigs mit etwas Wasser bestreichen (damit klebt er besser zusammen). Nun die rechte und linke Seite über die ganze Länge etwas nach innen falten und dann vorsichtig von der unteren Seite (wo die Füllung liegt) aufrollen. 
Die Teigtaschen mit den Eigelb bestreichen und mit Sesam bestreuen. Das ganze dann bei 180° Umluft für 12-15 Minuten backen, bis die Börek schön goldbraun sind.



Knäckebrotkringel

Ich bin kürzlich auf ein tolles Rezept für Knäckebrotkringel gestoßen, welches ich mal wieder etwas abgeändert habe und euch nun vorstellen möchte, da sich die kleinen Kringel super in der Box machen. Ich packe meinen Kids meist noch einen kleinen Dip dazu ein und sie sind zufrieden (zumindest sind die Kringel am Ende des Kiga-Tages immer weg). Auch diese Kringel lassen sich super einfrieren und bei Bedarf einfach kurz im Backofen auftauen ohne wirklich viel an Qualität/Geschmack zu verlieren.

Rezept
75g Emmervollkornmehl
50g Dinkelvollkornmehl
25g Teffmehl
1/2 TL Backpulver
20g Butter
125 ml Milch
Salz


1 Ei
1 EL Wasser 
Körner nach Wunsch (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam etc.)
 
Die Mehlsorten und das Backpulver miteinander vermischen und dann die Butter, Milch und Salz dazugeben und erst mit dem Knethaken für ein paar Minuten durchkneten, bis sich alles gut verbunden hat, dann nochmals mit den Händen zu einem homogenen Teig verkneten. Diesen anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (ca. 0,7 bis 1,0 cm dich). Umso dünner ihr sie macht, umso knuspriger werden sie später beim backen. Mit einem runden Ausstecher oder einem Glas zuerst große Kreise ausstechen und aus diesen wiederum mit einem kleineren runden Ausstecher oder Glas nochmals Kreise ausstechen, so dass ihr Kringel erhaltet. 
Die ausgestochenen Kringel vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit einer Mischung aus 1 Ei und 1 EL Wasser bestreichen. Nun könnt ihr die Körner eurer Wahl noch darauf verteilen und ab damit in den vorgeheitzen Backofen damit. Bei 200 Grad Umluft für 12-15 Minuten backen, bis die Kringel eine schöne braune Farbe haben und nicht mehr weich sind.

Freitag, 1. Februar 2019

Bento-Resteverwertung für Brot

Bei der Gestaltung von Kinderbentos hat man öfters ja mal die oder anderen Reste vom ausstechen der Lebensmittel. Obst kommt bei uns einfach in Mamas Joghurt oder Smoothie, Gemüsereste kann man super in einem Salat unterbringen. Bei Brotresten hat man verschiedene Möglichkeiten: entweder man trocknet sie für Knödel oder Paniermehl, oder man brät sie kleingeschnitten in etwas Butter mit Kräutern und Knoblauch an um leckere Croutons für Suppen und Salate zu erhalten. Auch eine Möglichkeit ist jedoch, daraus wieder Nachschub für die Bentoboxen zu zaubern. Hierzu sammle ich die Brotreste im Gefrierschrank. Getrennt nach "nur Brot" und "Brot mit herzhaftem Belag". Sobald sich genug Brotreste angesammelt haben kann es dann losgehen.

Apfel-Zimt-Brot


Rezept
100g Brotreste
100g Banane
1/2 TL Zimt
50g Apfel

Die Brotreste einfach im Mixer mit der Banane und dem Zimt vermixen bis eine homogene Masse entsteht. Nun den Apfel in kleine Würfel schneiden und unter die Masse rühren. Wer mag, kann auch gerne noch etwas Honig oder andere Süße dazugeben, uns ist es durch die Banane allerdings schon süß genug.
Nun das ganze entweder zu kleinen Bällchen formen oder in Silikonformen geben und, je nach Größe, für 10-15 Minuten bei 180 Grad Umluft backen.


Pizza-Brot


Rezept
100g Brotreste (gerne auch mit Frischkäse/Butter/Wurst/Käse belegt)
2 EL Tomatenmark
1 TL Oregano
Salz
1 Ei
50g Paprika
25g geriebener Käse
3-4 Scheiben Wurst (wir nehmen am liebsten Salami)

Die Brotreste mit dem Tomatenmark, Oregano, Salz und Ei vermixen bis eine homogene Masse entsteht. Die Paprika sowie Wurst kleinschneiden und zusammen mit dem Käse unter die Masse rühren. 
Nun das ganze wieder zu kleinen Bällchen formen oder in Silikonformen geben und, je nach Größe, für 10-15 Minuten bei 180 Grad Umluft backen.

Süßkartoffel-Cracker

Nun habe ich noch ein Rezept aus meiner Süßkartoffelphase vom letzten Herbst für euch. Diese kleinen Cracker sind lecker und dazu auch noch gesund. Ich habe sie in der Zwischenzeit schon mehrmals gebacken, weil meine Kleinen nicht genug davon bekommen können. Am besten kamen die Cracker an, als ich sie mit Sesam bestreut habe. Aber auch Hanfsamen und gehackte Kürbiskernen haben sich sehr gut darauf gemacht. Und natürlich kann man sie auch ganz ohne "Topping" genießen.

Achso, für das Süßkartoffepüree steche ich übrigens ein paar mal einer Gabel in die rohe Kartoffel und backe diese dann für ca. 45 bis 60 Minuten (je nach Größe) bei 180 Grad Umluft. Anschließend kann man die Schale einschneiden, das Fruchtfleisch herauslöffeln und kurz durchmixen. Selbstverständlich kann man die Süßkartoffel auch dämpfen oder kochen, aber ich mache es am liebsten im Backofen, weil das Fruchtfleisch dann nicht so verwässert. 


Rezept
200g Süßkartoffelpüree 
120g Dinkelmehl
50g Buchweizenmehl
60g Butter
1 TL Backpulver
1 TL Ahornsirup
Salz
Sesam / Hanfsamen / gehackte Kürbiskerne

Die Mehlsorten mischen und mit dem Backpulver und Salz vermischen. Dann das Süßkartoffelpüree, Ahornsirup und die Butter in kleinen Stücken dazugeben und alles so lange durchkneten, bis ein geschmeidigen Teig entsteht. Diesen dann in Frischhaltefolie wickeln und für gut 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (ca. 3 mm) und nach Wunsch ausstechen oder mit einem Teigrädchen zuschneiden. Wer möchte bestreicht die Cracker nun mit etwas Wasser und streut das gewünschte Topping darüber. Nun nur noch für 15 Minuten bei 150 Grad Umluft backen und fertig sind die Cracker.

Montag, 8. Oktober 2018

herzhafte Windbeutel mit Kürbis-Mousse

Bereits im Sommer hatte ich mich schon einmal an herzhaften Windbeuteln versucht. Damals noch mit mäßigem Erfolg, der nicht ganz die Konsistenz von Windbeuteln hatte, aber wenigstens gut geschmeckt hat. Nun wollte ich mal wieder für etwas Abwechslung im Bento sorgen und neben Brot, Pancakes, Waffeln und Muffins mal wieder was anderes einpacken. Da kamen mir dann die Windbeutel wieder in den Sinn und so habe ich am Wochenende die ein oder andere Ladung gebacken, bis ich zufrieden war. Aromatisiert habe ich den Teig mit etwas Thymian und Parmesan und die Füllung ist eine Mousse aus Kürbis, Sahne und Parmesan. Mein Sohn ist zwar nur mäßig begeistert, aber meiner Tochter und mir schmecken sie sehr. Wenn ich euer Interesse geweckt habe und ihr die kleinen Backwerke auch ausprobiert, würde ich mich über eine kurze Rückmeldung sehr freuen. 
Rezept
30g Butter
35ml Milch
35ml Wasser
1/2 TL getrockneter Thymian
Prise Salz
35g Dinkelvollkornmehl
1 Ei (Größe L)
5g Parmesan

100g Kürbispüree
1 Blatt Gelatine
50g Schlagsahne
20g Parmesan
Salz
Pfeffer

Den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 
Die Butter zusammen mit der Milch, Wasser, Salz und Thymian aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, das Mehl in den Topf sieben und unterrühren. Nun den Topf wieder zurück auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze so lange rühren, bis sich am Topfboden eine leichte Mehlschicht gebildet hat. Den Teig anschließend in eine Schüssel geben und für gut 10 Minuten abkühlen lassen. Das Ei verquirlen und in 2 bis 3 Portionen unter den Teig rühren. Hierbei immer erst mehr Ei zur Masse geben, wenn die vorige Portion sich komplett mit dem Teig verbunden hat. Ganz zum Schluss den Parmesan unterheben und den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen geben.
Den Teig etwas größer als eine Walnuss auf ein Backpapier spritzen und in den Backofen schieben. Die Temperatur nun auf 180 Grad reduzieren und die Windbeutel für ca. 25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Gelatine in Wasser einweichen. Anschließend in einem Topf kurz aufkochen, bis sie flüssig wird und unter das Kürbispüree rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und den Parmesan unterrühren. Die Schlagsahne steif schlagen und unter das Kürbispüree heben. Die Masse in den Kühlschrank stellen, bis die Windbeutel komplett abgekühlt sind. Dann in einen Spritzbeutel mit langer dünner Lochtülle füllen und vom Boden her in die Windbeutel spritzen.

Donnerstag, 20. September 2018

Laugenkastanien

Nachden die Kürbisbrötchen so lecker waren, wollte ich noch mehr herbstliche Sachen für die Bentobox meines kleinen Mannes vorbereiten. Und da meine kleine Tochter so viel Spaß beim aufsammeln von Kastanien hatte, habe ich das zum Anlass genommen kleine Laugengebäcke in Form der kleinen Herbstfrüchte zu machen. Darauf gekommen bin ich, nachdem ich in einer Facebook-Gruppe öfters kleines Laugengebäck gesehen habe. Und wenn es schon in klein geht, warum dann nicht auch in noch kleiner :D
 
Rezept
140g lauwarmes Wasser
12g Hefe
1 EL Kokosblütenzucker
200g Dinkelvollkornmehl
50g Emmervollkornmehl
20g Butter
1 TL Honig
Salz

Natronlösung
1l Wasser
50g Kaisernatron

Die Hefe zusammen mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und für ein paar Minuten stehen lassen, bis sich Blasen bilden. Die Mehlsorten mischen, das Hefegemisch dazugeben und kurz mit dem Knethaken durchkneten. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Hier wieder mindestens 10 Minuten gut durchkneten. Anschließend in eine Schüssel geben, mit Frischhaltefolie abdecken und für 60 Minuten gehen lassen.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals durchkneten, in 25g Portionen einteilen und diese zu kleinen ovalen Stücken formen. Die Stücke dann nochmals 15-20 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit das Wasser zum kochen bringen, das Natron einrieseln lassen (Vorsicht: schäumt) und dann den Herd ausschalten. Nun die Teiglinge für 30 Sekunden in der Natron-Lösung baden. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen, gut abtropfen lassen und auf ein Backpapier legen. Wenn die Teiglinge dann nach kurzer Zeit abgekühlt sind mit einer Schere in der Mitte durchschneiden (an der Schnittstelle entsteht dann der weiße Teil der Kastanie) und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft für 20 Minuten backen.

Mittwoch, 19. September 2018

Kürbisbrötchen

Auch wenn die noch recht sommerlichen Temperaturen es noch etwas verschleiern ist es nicht von der Hand zu weisen: der Herbst steht vor der Türe. Und neben buntem Laub, welches von den Bäumen fällt, gibt es auch allerlei herbstliche Leckereien. Meine Nummer eins in dieser Jahrzeit: der gute alte Kürbis. Nachdem ich ihn letztes Jahr erfolgreich in Waffeln untergebracht habe, ist mir neulich ein Rezept für Kürbisbrötchen unter die Augen gekommen und da dachte ich sofort, dass muss ich ausprobieren. Leider war mir der Zuckeranteil von rund 15% ein Dorn im Auge, den habe ich dann mal kurzerhand einfach so gut wie gestrichen und dafür lieber mit Gewürzen gearbeitet. Und anstatt einfach nur Brötchen zu formen habe ich den Teig in Silikon-Muffinformen gegeben und der Jahreszeit entsprechende Motive gebacken (die weißen Stellen kommen übrigens vom Mehl, mit dem ich die Sikikonformen eingestäubt habe, damit die Brötchen besser aus den Formen gehen). Hier nun mein überarbeitetes Rezept für Kürbisbrötchen: 

Rezept
375g Hokkaido-Kürbisfleisch
1 Pck. Trockenhefe
1 EL Kokosblütenzucker
400g Dinkelvollkornmehl
100g Emmer-Vollkornmehl
65g Kokosöl
1 Ei
2 TL Gewürzmischung bestehend aus Kardamon, Piment, Nelken, Zimt 
Salz

Das Kürbisfleisch in Wasser (ich hatte rund 200ml) weich kochen. Anschließend vom Kochwasser 50 ml abnehmen und etwas abkühlen lassen (es sollte nur noch lauwarm sein). Die restliche Flüssigkeit abgießen und das Kürbisfleisch pürieren (ich habe es durch die Spätzlespresse gedrückt). 
Die Mehlsorten miteinander mischen und eine Kuhle in die Mitte machen. Dort die Hefe und den Zucker reingeben und mit dem lauwarmen Kürbiswasser übergießen. Für rund 15 Minuten stehen lassen, bis sich Blasen bilden. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig am besten gut 10 Minuten ordentlich durchkneten, bis er nicht mehr klebrig ist. Dann in eine große Schüssel geben, diese mit Klarsichtfolie abdecken und für min. 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. 
Den Teig anschließend auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche nochmals durchkneten und in der gewünschten Größe zu Brötchen formen oder in Muffinformen geben. Ich habe für meine Motiv-Formen ca. 40g pro Brötchen abgewogen. Nun für weitere 30 Minuten gehen lassen und anschließend im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft für 15 Minuten backen.

Mittwoch, 5. September 2018

Pizza Waffle Bites

Jetzt ist es bald schon so weit: mein kleiner Mann kommt in den Kindergarten und ich frage mich, wo denn die letzten 3 Jahre geblieben sind...Unglaublich wie schnell die Zeit verging. Damit es in seiner Box auch im Kindergarten nicht langweilig wird, bereite ich aktuell schon einiges vor, probiere viel Neues aus und lege einen kleinen Vorrat in meinem Gefrierschrank an. Neben den neuen Raw Bites (Rezepte habe ich hier ja schon mit euch geteilt) habe ich auch an einem herzhaften Snack gearbeitet. Schon vor einer Weile habe ich mal irgendwo Waffelkekse gesehen, fand die Idee klasse und wollte das eigentlich mal ausprobieren. Tja, und dann habe ich sie auch wieder vergessen...Aber letzte Woche kamen sie mir wieder in den Sinn und da habe ich mich gleich daran gemacht, diese kleinen Waffelkekse herzhaft umzusetzen. Nach dem 3. Versuch war ich nun endlich auch zufrieden damit und freue mich, das Rezept mit euch zu teilen:



 Rezept
150g Butter (zimmerwarm)
1 Ei
5 EL Milch 
3 EL Tomatenmark
1 EL Oregano 
Salz
Pfeffer
200g Dinkelvollkornmehl
1 TL Backpulver
3 EL Parmesan

Die Butter cremig aufschlagen. Dann das Ei hinzugeben und weiterschlagen, bis es sich verbindet. Mit der Milch ebenso verfahren. Wenn eine homogene Masse entstanden ist die Gewürze hinzufügen und gut verrühren. Das Mehl, Backpulver und Parmesan miteinander vermischen und nach und nach unter die Butter-Ei-Masse rühren. Der Teig wird recht fest. Anschließend 15 Minuten ruhen lassen.
Mit zwei Teelöffeln haselnussgroße Kugeln formen und im Waffeleisen verteilen und für 3-4 Minuten backen. 

Als Dip zu den Waffle Bites habe ich einfach Mascarpone mit Basilikumpesto vermengt, das hat sich hervorrgend ergänzt.

Ach ja, die linken Waffle Bites habe ich übrigens mit einem Herzwaffeleisen gemacht und die rechten mit einem für belgische Waffeln. 

Mittwoch, 29. August 2018

Gemüsewaffeln

Bei meinen Kindern sind Waffeln immer gern gesehen und vor allem schnell gegessen. Und damit nicht immer nur süßliche Varianten in der Box oder auf dem Teller landen habe ich bereits vor einiger Zeit schon diverse Gemüsewaffeln ausprobiert. Am liebsten essen wir eine Variante, die eher durch Zufall entstand. Denn wie es oft so ist, wollte der kleine Mann einmal unbedingt Waffeln zum Mittagessen, wirklich viel brauchbares war aber nicht mehr im Kühlschrank und da habe ich dann einfach mal ein paar Sachen zusammengemischt und siehe da, unser Lieblingswaffelrezept war geboren :) Das tolle ist, dass es sich hinsichtlich der Gemüsesorten einfach variieren lässt und auch beim Käse kann man den nehmen, den man mag. Aber lest und probiert am besten selbst. Die Waffeln lassen sich übrigens super einfrieren und bei Bedarf entweder im Toaster oder dem vorgeheizten Backofen kurz aufwärmen.

Rezept
1 Paprika (ca. 100g)
1/2 kleine Zucchini  (ca. 100g)
4 Eier
4 EL Parmesan 
1 TL Oregano
einige Blätter Basilikum 
Salz, Pfeffer 
100g Dinkelvollkornmehl
1 1/2 TL Backpulver

Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Die Paprika in kleine Würfel schneiden und die Zucchini raspeln (oder auch würfeln, wie es euch lieber ist). Bis auf die Mehl-Backpulver-Mischung alle Zutaten zum Gemüse geben und verrühren. Anschließend das Mehl dazugeben und gut verrühren. Nun kann der Teig auch schon ins Waffeleisen. 

Variante:
Das Gemüse durch 1 große Möhre (geraspelt) und 1/2 Brokkoli (klein geschnitten) ersetzen, statt Oregano und Basilikum einfach frische Petersilie nehmen und zusätzlich noch 40g geriebenen Emmentaler zufügen. 

Die Waffeln machen sich auch gut im Bento, hier in der Yumbox Tapas, Antibes Blue von De Bentofabriek.