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Freitag, 19. Oktober 2018

Kürbis Bliss Balls

Und gleich nochmal Kürbispower :D 
Bei meinen diversen Donut-Backversuchen hatte ich immer wieder etwas Kürbispüree übrig und dieses wollte ja auch irgendwie verarbeitet werden. Also habe ich mal ein paar Zutaten in den Mixer geworfen und geschaut was dabei rauskommt. Mit ein wenig Nachbesserung hinsichtilch der Gewürze kamen dann ziemlich schnell diese kleinen Kürbisbällchen heraus, die sich super in der Lunchbox machen oder auch einfach zwischendurch genascht werden können.

Rezept
8  eingeweichte Datteln
30g Walnüsse
75g Haferflocken
20g Kokosmehl
1 TL Zimt
1 TL Pumpkin Spice
75g Kürbispüree

Die eingeweichten Datteln fein pürieren. 
Die Walnüsse zusammen mit den Haferflocken im Mixer zerkleinern. Wer die Bällchen gerne mit etwas Biss hätte zerkleinert sie nur ein wenig, ansonsten einfach mixen bis sie fast pulverisiert sind. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und mixen, bis eine homogene Masse entsteht. Nun einfach kleine Bällchen formen und ab in den Kühlschrank damit.

Kürbisdonuts

Und weiter geht es mit leckeren Kürbisrezepten. Neulich habe ich ein Rezept für Kürbisdonuts gesehen, dieses war allerdings mit ziemlich viel Zucker und enthielt kaum Kürbis. Also habe ich mich in die Küche gestellt und insgesamt 4 oder 5 Versuche gestartet um meine eigenen Kürbisdonuts zu kreieren. Schon beim ersten Versuch schmeckten sie super, allerdings waren sie selbst nach 30 Minuten im Backofen immer noch teigig in der Mitte und außen schon etwas trocken. Die nächste Ladung ging dann irgendwie nicht auf und war platt wie eine Flunder...und so ging es weiter. Es hat mich einige Zeit gekostet, bis ich die (für mich) richtige Mischung gefunden habe und das Ergebnis möchte ich euch nicht vorenthalten. Gesüßt habe ich die Donuts mit Ahornsirup und da sie ohne Ei und Kuhmilch auskommen, sind sie sogar für Veganer geeignet. Sie schmecken pur, aber auch in einer Zucker-Zimt-Mischung gewälzt, in Ahornsirup getunkt oder mit Zartbitterschokolade überzogen sehr lecker. 

Rezept
100g Kürbispüree (ich habe Hokkaido genommen)
150ml Kokosmilch
30g Kokosöl (Zimmertemperatur)
50ml Ahornsirup
125g Dinkelvollkornmehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/2 TL gemahlene Vanille
1 TL Zimt

Das Kürbispüree mit der Kokosmilch, Kokosöl und Ahornsirup gut verrühren. Die trockenen Zutaten mischen und zum flüssigen Teil geben. Nun gut rühren, bis ein leicht zäher Teig entsteht. Diesen in einen Spritzbeutel (ohne Aufsatz) geben und in eine Donutform geben, die Form hierbei ruhig bis fast obenhin befüllen. Man kann den Teig zwar auch in die Form löffeln, aber mit Spritzbeutel geht es wesentlich einfacher und schneller. 
Nun alles ab in den Ofen und bei 180 Grad Umluft für  ca. 25 Minuten backen. 


Montag, 8. Oktober 2018

herzhafte Windbeutel mit Kürbis-Mousse

Bereits im Sommer hatte ich mich schon einmal an herzhaften Windbeuteln versucht. Damals noch mit mäßigem Erfolg, der nicht ganz die Konsistenz von Windbeuteln hatte, aber wenigstens gut geschmeckt hat. Nun wollte ich mal wieder für etwas Abwechslung im Bento sorgen und neben Brot, Pancakes, Waffeln und Muffins mal wieder was anderes einpacken. Da kamen mir dann die Windbeutel wieder in den Sinn und so habe ich am Wochenende die ein oder andere Ladung gebacken, bis ich zufrieden war. Aromatisiert habe ich den Teig mit etwas Thymian und Parmesan und die Füllung ist eine Mousse aus Kürbis, Sahne und Parmesan. Mein Sohn ist zwar nur mäßig begeistert, aber meiner Tochter und mir schmecken sie sehr. Wenn ich euer Interesse geweckt habe und ihr die kleinen Backwerke auch ausprobiert, würde ich mich über eine kurze Rückmeldung sehr freuen. 
Rezept
30g Butter
35ml Milch
35ml Wasser
1/2 TL getrockneter Thymian
Prise Salz
35g Dinkelvollkornmehl
1 Ei (Größe L)
5g Parmesan

100g Kürbispüree
1 Blatt Gelatine
50g Schlagsahne
20g Parmesan
Salz
Pfeffer

Den Backofen auf 220 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 
Die Butter zusammen mit der Milch, Wasser, Salz und Thymian aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, das Mehl in den Topf sieben und unterrühren. Nun den Topf wieder zurück auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze so lange rühren, bis sich am Topfboden eine leichte Mehlschicht gebildet hat. Den Teig anschließend in eine Schüssel geben und für gut 10 Minuten abkühlen lassen. Das Ei verquirlen und in 2 bis 3 Portionen unter den Teig rühren. Hierbei immer erst mehr Ei zur Masse geben, wenn die vorige Portion sich komplett mit dem Teig verbunden hat. Ganz zum Schluss den Parmesan unterheben und den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen geben.
Den Teig etwas größer als eine Walnuss auf ein Backpapier spritzen und in den Backofen schieben. Die Temperatur nun auf 180 Grad reduzieren und die Windbeutel für ca. 25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Gelatine in Wasser einweichen. Anschließend in einem Topf kurz aufkochen, bis sie flüssig wird und unter das Kürbispüree rühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und den Parmesan unterrühren. Die Schlagsahne steif schlagen und unter das Kürbispüree heben. Die Masse in den Kühlschrank stellen, bis die Windbeutel komplett abgekühlt sind. Dann in einen Spritzbeutel mit langer dünner Lochtülle füllen und vom Boden her in die Windbeutel spritzen.

Kürbis-Muffins mit Apfel und Walnuss

Ich bin gerade ein wenig im Kürbisfieber (das werdet ihr in nächster Zeit öfter merken) und versuche momentan das leckere Gemüse überall unterzubringen. Meine Donuts wollen aktuell noch nicht ganz so gelingen wie ich es mir vorstelle, aber dafür sind die Muffins um so besser geworden. Zusammen mit saftigem Apfel, knackigen Walnussstückchen und leckerem Zimt kommen sie daher und haben selbst meinen Mann überzeugt (der eigentlich keinen Kürbis mag). In den nächsten Tagen werde ich wohl noch ein Frischkäse-Kürbis-Topping ausprobieren um aus dem kleinen Gebäck Cupcakes für Halloween zu zaubern. Aber probiert es doch einfach selbst, hier das Rezept:
 
Die zur Deko verwendeten gruseligen Foodpicks habe ich von De Bentofabriek.

Rezept
150g gedämpfter Hokkaido-Kürbis 
100 ml Haselnussmilch
100g Dinkelvollkornmehl
25g Emmervollkornmehl 
1 TL Backpulver
1 TL Natron
1/2 TL Zimt
1/2 TL gemahlene Vanille
Prise Salz
1 Ei
25g Kokosöl
25g Kokosblütenzucker
100g kleingeschnittener Apfel 
50g gehackte Walnüsse

Den Kürbis mit der Haselnussmilch fein pürieren.
Die Mehlsorten zusammen mit dem Backpulver, Natron, Salz, Zimt und Vanille vermischen.
Das Ei mit dem Kokosöl gut verrühren und den Zucker dabei langsam einrieseln lassen. Anschließend das Kürbispüree zugeben und gut unterrühren. Nun das Mehlgemisch hinzufügen und alles zu einem homogenen Teig verrühren. Am Ende den Apfel und die Walnüsse zugeben und unterheben. Den Teig in Muffinformen geben und für 20 Minuten bei 180 Grad Umluft backen.

Mittwoch, 19. September 2018

Kürbisbrötchen

Auch wenn die noch recht sommerlichen Temperaturen es noch etwas verschleiern ist es nicht von der Hand zu weisen: der Herbst steht vor der Türe. Und neben buntem Laub, welches von den Bäumen fällt, gibt es auch allerlei herbstliche Leckereien. Meine Nummer eins in dieser Jahrzeit: der gute alte Kürbis. Nachdem ich ihn letztes Jahr erfolgreich in Waffeln untergebracht habe, ist mir neulich ein Rezept für Kürbisbrötchen unter die Augen gekommen und da dachte ich sofort, dass muss ich ausprobieren. Leider war mir der Zuckeranteil von rund 15% ein Dorn im Auge, den habe ich dann mal kurzerhand einfach so gut wie gestrichen und dafür lieber mit Gewürzen gearbeitet. Und anstatt einfach nur Brötchen zu formen habe ich den Teig in Silikon-Muffinformen gegeben und der Jahreszeit entsprechende Motive gebacken (die weißen Stellen kommen übrigens vom Mehl, mit dem ich die Sikikonformen eingestäubt habe, damit die Brötchen besser aus den Formen gehen). Hier nun mein überarbeitetes Rezept für Kürbisbrötchen: 

Rezept
375g Hokkaido-Kürbisfleisch
1 Pck. Trockenhefe
1 EL Kokosblütenzucker
400g Dinkelvollkornmehl
100g Emmer-Vollkornmehl
65g Kokosöl
1 Ei
2 TL Gewürzmischung bestehend aus Kardamon, Piment, Nelken, Zimt 
Salz

Das Kürbisfleisch in Wasser (ich hatte rund 200ml) weich kochen. Anschließend vom Kochwasser 50 ml abnehmen und etwas abkühlen lassen (es sollte nur noch lauwarm sein). Die restliche Flüssigkeit abgießen und das Kürbisfleisch pürieren (ich habe es durch die Spätzlespresse gedrückt). 
Die Mehlsorten miteinander mischen und eine Kuhle in die Mitte machen. Dort die Hefe und den Zucker reingeben und mit dem lauwarmen Kürbiswasser übergießen. Für rund 15 Minuten stehen lassen, bis sich Blasen bilden. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig am besten gut 10 Minuten ordentlich durchkneten, bis er nicht mehr klebrig ist. Dann in eine große Schüssel geben, diese mit Klarsichtfolie abdecken und für min. 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. 
Den Teig anschließend auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche nochmals durchkneten und in der gewünschten Größe zu Brötchen formen oder in Muffinformen geben. Ich habe für meine Motiv-Formen ca. 40g pro Brötchen abgewogen. Nun für weitere 30 Minuten gehen lassen und anschließend im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft für 15 Minuten backen.

Dienstag, 26. September 2017

Bento mit Kürbiswaffeln

In letzter Zeit bin ich wieder etwas aktiver in Sachen Bentos packen geworden, da mein kleiner Mann sich immer öfter eins wünscht. Und was gibt es schöneres als sein Kind zum strahlen zu bringen, vor allem, wenn es so einfach geht ;) 
Nun ist ja schon wieder die Kürbiszeit angebrochen, und da mein Mann die nicht mag, müssen mein kleiner Mann und ich die immer alleine verputzen. Da ich allerdings nicht an mehreren Tagen hintereinander immer nur Kürbisgerichte zum Mittag essen möchte, habe ich mal nach einer Frühstücksalternative Ausschau gehalten und bin auch in Form von Kürbiswaffeln fündig geworden. Leider hatte mir das Rezept zu viel Zucker und so habe ich ein wenig experimentiert und möchte Euch nun heute mein leckeres Rezept für Kürbiswaffeln vorstellen. Serviert wurden die Waffeln zusammen mit Obst und Joghurt mit Kokoschips.

Rezept
100g Buchweizenmehl
25g Kokosmehl
1 TL Backpulver
1 Msp Vanillepulver
1 EL Zimt
2 Eier
80ml Milch
1-2 EL Ahornsirup
150g Kürbispüree (Hokkaido)

Die trockenen Zutaten miteinander vermischen. 
Die Eier mit dem Mixer schaumig schlagen und die Milch sowie den Ahornsirup und das Kürbispüree unterrühren. Anschließend die Kürbis-Ei-Mischung zur Mehl-Mischung geben und gut miteinander verrühren. 
Nun nur noch das Waffeleisen vorheizen, einfetten und die Waffeln goldbraun ausbacken.
 

Mittwoch, 20. Januar 2016

Bento mit Kürbis-Curry

Wenn es draußen so kalt ist wie zur Zeit, dann isst man am besten etwas, das einen schön von innen wärmt. Und was liegt da näher als ein scharfes Curry? Der kleine Butternut Kürbis der seit Samstag in meiner Küche hauste sollte hierfür die Grundlage bilden. Dann habe ich noch kurz den Kühlschrank befragt, was er denn sonst noch so hergeben könnte und habe losgelegt. Heraus kam dann ein leckeres Kürbis-Karotten-Paprika-Curry mit schwarzem Vollkornreis. Die Reste habe ich mir dann zusammen mit etwas Obst, Joghurt mit Kakaonibs und zwei kleinen Cocktailtomaten in ein Bento gepackt und am nächsten Mittag gemütlich auf meiner Couch verspeist.


Rezept
300g Butternut Kürbis
1 Möhre
1 rote Paprikaschote
4 EL Kokosflocken
1 EL Kokosöl
2 Nelken
2 grüne Kardamonkapseln
1 kleine Zimtstange
½ TL Fenchelsamen
1 Dose Kokosmilch
1 TL Kurkumapulver
½ TL Korianderpulver
1 TL Chiliflocken
Salz und Pfeffer


Die Kokosflocken mit 100 ml heißem Wasser übergießen und quellen lassen, das Gemüse in gleichgroße Würfel schneiden.
Dann das Kokosöl in der Pfanne erhitzen, die Kardamomkapseln anquetschen und zusammen mit den Nelken, der Zimtstange und den Fenchelsamen ca. 5 Minuten anrösten. Die Gemüsewürfel dazu dazugeben und kurz mit anbraten. Jetzt die Kokosmilch und die gemahlenen Gewürze unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Schluss die Kokosflocken dazugeben. Das Ganze dann ca. 30 Minuten köcheln lassen und dabei gelegentlich umrühren. Vor dem Servieren, wenn möglich, die Nelken, Kardamonkapseln und Zimtstange entfernen und das Curry mit Reis servieren.