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Donnerstag, 25. Januar 2018

Canihua-Schoko-Pudding

Kennt ihr schon Canihua? Die kleinen schwarzen Körnchen schmecken leicht nussig/schokoladig und sind sozusagen die kleine Schwester von Quinoa.
Canihua liefert viele wertvolle Inhaltsstoffe und ist auch für die glutenfreie Küche geeignet. Die Canihua Samen haben einen Ballaststoffgehalt von rund 12 Prozent, dieser hohe Ballaststoffgehalt sorgt dafür, dass die enthaltenen Kohlenhydrate langsamer aufgenommen werden, und der Blutzuckerspiegel niedrig gehalten wird. Ferner liefert Canihua bis zu 19 Prozent Protein und enthält alle essentiellen Aminosäuren. Der Fettgehalt von Canihua liegt bei rund 8 Prozent, wobei mehr als die Hälfte des pflanzlichen Fettes aus den wertvollen mehrfach gesättigten Fettsäuren, darunter der entzündungshemmenden Linolsäure besteht. Zudem ist Canihua reich an Folsäure (besonders wertvoll für Schwangere und stillende Mütter), Eisen, Zink und Magnesium sowie Vitamine B1 und B2. 

Ich für meinen Teil mag Canihua am liebsten als "Pudding" und da dieser auch bei meinem kleinen Mann sehr gut ankommt, möchte ich mein Rezept hierfür mit euch teilen. Hier habe ich den Canihua-Pudding mit Kokosjoghurt, Heidelbeeren und Kokoschips kombiniert (meines Erachtens sehr zu empfehlen).  
Rezept
500ml Nussmilch/Milch
1-2 EL Dattelsüße
100g Canihua
50g Zartbitterschokolade
Abrieb von 1/2 Tonkabohne

Die Milch mit der Dattelsüße aufkochen, die geriebene Tonkabohne sowie den Canihua dazugeben und kurz mitkochen. Anschließend auf kleiner Flamme rund 20 Minuten leicht köcheln lassen und immer wieder umrühren. 
Die Schokolade fein hacken und am Ende unter die heiße Masse rühren.


 

Mittwoch, 27. September 2017

Bento mit gefüllten Tramezzini-Bällchen und ein Rezept für vegane Kekse

Heute haben sich in unserem Bento kleine Tramezzini-Bällchen im Salat versteckt. Diese waren gefüllt mit Salami und Käse und haben noch ein Gesicht aus Nori bekommen. Ferner gab es eine kleine Snackpaprika, gefüllt mit Frischkäse und Kresse, sowie eine Tomate und Möhrenblumen. Dazu gab es in der 2. Etage Joghurt mit einem Nusstopping sowie diverses Obst. Als kleine Besonderheit gab es diesmal auch noch ein paar leckere Kekse zum Bento. Mein kleiner Mann liebt diese Kekse und ich ehrlich gesagt auch, denn sie sind an für sich recht schnell gemacht und schmecken super lecker. Und da sie ganz ohne Butter, raffinierten Zucker und Weizenmehl auskommen darf mein kleiner Spatz da auch gern öfter zugreifen und ich muss kein schlechtes Gewissen haben. Und meine Schwiegermutti freut sich auch immer wieder, wenn wir diese Kekse gebacken haben, denn da diese vegan sind, kann auch sie hier den ein oder anderen vernaschen.

Immer öfter greife ich beim backen auf Buchweizenmehl zurück. Zum einen weil ich es geschmacklich sehr mag und zum anderen, weil es einfach einige Vorteile gegenüber Weizen oder Dinkel hat. Buchweizen zählt nämlich nicht (wie diverse Getreidearten) zu den Süßgräsern sondern ist ein Knöterichgewächs. Somit ist er frei von Gluten und Weizenlektinen. Buchweizen enthält viele einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die unter anderem in der Lage sind, das als schlecht bezeichnete LDL-Cholesterin zu senken und das sogenannte gute Cholesterin, nämlich den HDL-Wert zu verbessern. Weiterhin schützen mehrfach ungesättigte Fettsäuren vor entzündlichen Erkrankungen. Ferner stecken unzählige Aminosäuren in den kleinen Körnchen, aber auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wie z.B. Vitamine A, B, E und K, Folsäure, Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Kuper, um nur einige zu nennen. Hierdurch wird dem Buchweizen nachgesagt, dass er unter anderem bei Bluthochdruck, Diabetes und Krampfadern hilft und sogar bei der Regulierung des Cholesterinspiegels seine Finger im Spiel hat.

So, nun aber genug vom Buchweizen geredet. Hier kommt nun das Rezept für die leckeren, veganen (und gesünderen) Kekse. Und wer weiß, vielleicht schaffen sie es ja dieses Jahr an Weihnachten nicht nur auf unseren Plätzchenteller...
 


Rezept
100g Buchweizenmehl
25g Erdmandelmehl
1/2 TL Vanillepulver 
Prise Salz
50ml Ahornsirup
60g flüssiges Kokosöl


Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren und den Teig für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Anschließend wie gewohnt ausrollen und Plätzchen ausstechen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad für 8-10 Minuten backen.

Freitag, 20. Mai 2016

Waffeln mit frischen Beeren

Waffeln sind einfach super. Egal ob süß oder herzhaft, sie sind meistens schnell gemacht und kleine Kinder lieben sie. Und da ich mich für meinen Sohn bei der Beikosteinführung für die breifreie Variante entschieden habe gibt es auch oft Waffeln zum Frühstück, da er diese sehr gut alleine essen kann. Natürlich verzichte ich – wie immer wenn er mitisst – auf jegliche Zugabe von Süßungsmitteln, weshalb lange einfach nur Mesquitepulver für eine leicht süßliche Note herhalten musste. Dann befand sich Anfang April jedoch Erdmandelmehl in meiner Healthy Box von Foodist und wurde sofort in das Rezept integriert.
Erdmandeln hatte ich als Flocken bereits in meinem Küchenschrank stehen und häufig ins Müsli oder den Joghurt gemischt. Sie haben einen sehr hohen Ballaststoffanteil von 26 % (davon 14 % nicht lösliche und 12 % lösliche Ballaststoffe). Diese Ballaststoffe sind für den Darm sehr wichtig, da sie die Verdauung anregen und helfen toxische Rückstände zu binden und auszuscheiden. Dadurch, dass die Erdmandeln im Magen aufquellen, sättigen sie gut und sind darüber hinaus ein super Energiespender.
Erdmandeln enthalten ferner leicht verdauliches pflanzliches Eiweiß, viele Mineralstoffe (Natrium, Kalium Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen), ungesättigte Fettsäuren und die Vitamine C, E und H. Dazu kommen Enzyme, Phytohormone, Biotin, und Rutin, welches die Blutgefäße stabilisiert und Gewebe, Organe und Zellen ähnlich effektiv wie Vitamin E vor freien Radikalen schützt. Bereits 30g Erdmandeln reichen aus, um den Körper mit allen essentiellen Nährstoffen zu versorgen.
Ach ja, und das Beste: da die Erdmandel ein Wurzelgemüse ist und keine Nuss im eigentlichen Sinn ist sie auch für Nussallergiker bestens geeignet und kann als Mandelersatz eingesetzt werden.

Rezept
80g Dinkel-Vollkornmehl
40g Erdmandelmehl
30g Teffmehl
1 EL Mesquitepulver
1 TL Backpulver
2 Eier
150 ml Haselnussmilch
1 EL Haselnussmus
2 EL flüssiges Kokosöl

Die Mehlsorten mit dem Mesquitepulver sowie dem Backpulver vermischen und anschließend die Eier, Haselnussmilch, Haselnussmus und Kokosöl dazugeben. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und im vorgeheizten Waffeleisen ausbacken. Sollte das Waffeleisen nicht beschichtet sein einfach mit etwas Kokosöl einfetten.
Dazu passt jegliche Art von Kompott oder auch frische Früchte. Wir haben uns hier leckere Erdbeeren vom Markt, gemischt mit Heidelbeeren und Himbeeren aus dem Supermarkt, dazu schmecken lassen.

Montag, 21. März 2016

Kokos-Panna-Cotta mit Erdbeerpüree

In den letzten Wochen habe ich bedingt durch einige Geburtstage und einer Konfirmation viel gebacken und auch das ein oder andere Dessert fand seinen Weg aus meiner Küche in die Mägen der Gäste. Ein Dessert hiervon war eine leckere Panna Cotta, für die ich anstatt wie üblich Sahne, Kokosmilch verwendet habe. Dadurch ist die Panna Cotta weniger fettig und erhält einen super leckeren Kokosgeschmack. Ferner habe ich den (normalen) Zucker durch Kokosblütenzucker ausgetauscht, der dem Ganzen noch eine leicht karamellige Note verpasst hat.
Allerdings nutze ich Kokosblütenzucker nicht nur wegen seines tollen Geschmacks, sondern vielmehr wegen seiner tollen Eigenschaften. So liefert er neben den Vitaminen C, B1, B3 und B6 auch jede Menge Mineralstoffe wie z.B. Zink, Kalium, Magnesium, Phosphor und Eisen sowie 16 wertvolle Aminosäuren. Diese Aminosäuren sind wichtig für den menschlichen Stoffwechsel und gewährleisten die Grundversorgung für einen gesunden und intakten Organismus. Zudem sind sie verantwortlich für den Aufbau und Erhalt sämtlicher Körperfunktionen.
Ferner achte ich auch darauf, möglichst viele Lebensmittel zu verwenden, die einen niedrigen glykämischen Index (GI) vorweisen können. Der GI eines Lebensmittels zeigt, wie schnell der Zucker aus der Nahrung ins Blut gelangt und wie stark er den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt. Ein stabiler Blutzucker, der nach dem Essen weder stark ansteigt noch schnell abfällt, hat ein längeres Sättigungsgefühl zur Folge und die bösen Heißhungerattacken bleiben aus. Von einem niedrigen GI spricht man bei einem Wert von unter 50 und hier punktet der Kokosblütenzucker mit einem GI von 35 (zum Vergleich hat Zucker einen GI von 70 und Honig liegt je nach Sorte bei 60 bis 80).

Aber genug erzählt...hier nun das Rezept meiner Kokos-Panna-Cotta mit Erdbeerpüree:



Rezept
400 ml Kokosmilch
20g Kokosblütenzucker
1 Vanilleschote
4 Blatt Gelatine
250g Erdbeeren

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Währenddessen die Kokosmilch zusammen mit dem Zucker und dem Mark einer Vanilleschote aufkochen. Sobald die Kokosmilch anfängt zu kochen die Gelatine ausdrücken und einrühren und kurz köcheln lassen. Anschließend in Förmchen oder Gläser gießen und für mindestens 3 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Die Erdbeeren waschen, vom Strunk befreien und mit dem Pürierstab pürieren. Erdbeerpüree zusammen mit der Kokos-Panna-Cotta servieren.

Für die vegane Variante statt der Gelatine einfach 1 gestrichenen TL Agar Agar in die kalte Kokosmilch einrühren und mit den restlichen Zutaten aufkochen.